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Protestieren alleine reicht nicht

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Ausbildungsplätze werden beerdigt Ausbildungsplätze werden beerdigt
Knapp 300 Studierende folgten dem Aufruf ihrer Vertreterinnen und Vertreter Mitte Juli am Boxhagener Platz gegen Studiengebühren und für freie Bildung zu demonstrieren. In Berlin studieren über 100 000 junge Menschen. Anderswo in der Republik, wo die Studiengebähren schon beschlossen sind, regen sich deutlich mehr Studierende.

Studentischer Protest wird getragen von motivierten und von Mitbestimmung getragenen jungen Menschen. Dass dies alleine nicht genügt, müssen diese erst noch lernen. Wer in einer Arbeitsgruppe mitarbeiten darf, wird entschieden durch Lust und Laune, Qualifikationen spielen jedoch keine Rolle.

So arbeiten von Design völlig unbeleckte Studierende an Plakaten, erstellen Menschen, ohne journalistische Stilformen zu kennen, eine Zeitung. Bildung scheint bei Studierenden nicht viel zu zählen. Aktionismus hingegen sticht langfristige und gründliche Arbeit aus.



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